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Grünfutter ist lebensnotwendig
Artikel geschrieben von Horst Edelmund

In der Vogelhaltung ist pflanzliche Kost unentbehrlich. Der Vogel hat einen ständigen Bedarf an Nähr- und Wirkstoffen, die er durch die verschiedenen Futtermittel abdeckt. Da die Vögel einen besonders intensiven Stoffwechsel haben, wird sehr viel Nahrung aufgenommen und umgesetzt. Zu diesem Nahrungsspecktrum gehört in den Frühjahrs- und Sommerzeiten die pflanzliche Kost, was aber wenig beachtet wird.

Einige Pflanzen eignen sich vorzüglich gegen verschiedene Krankheiten bei unseren Vögeln, aber darauf kommen wir bei den einzelnen Pflanzen noch zurück. Kommen wir erstenmal zu den wichtigsten Futterpflanzen, die auch als Vitaminspender angesehen werden.

Im Frühjahr sind es die Blatt- und Blütenknospen, für einige Vogelarten sind sie in dieser Zeit eine ausschließliche Nahrungsgrundlage. Die Knospen von Weiß- und Schwarzdorn, von Obstbäumen - die nicht gespritzt sind, Ulme, Weide, Buche, sie sind deshalb so wertvoll, weil sie einen hohen Anteil an Proteinen und wenig Rohfaseranteile haben. In der Rinde der knospentragenden Zweige, die von den Vögeln abgeschält werden, befinden sich diätisch wirkende Gerbsäuren und Ballaststoffe sowie Mineralien.

Petersilie und Kresse sind sehr reich an Nährstoffen wie Kohlenhydrate, Eiweiß und Vitamin-A. Bei der Kresse kommt noch ein hoher Anteil an Vitamin-C dazu. Von manchen Vögeln wird die Petersilie nicht gerne genommen, wie z. B. Girlitze und Amadinen. Hier kann man sich helfen, indem man sie im Mixer sehr klein hackt und unter das Weichfutter mischt. Man kann auch eine Möhre mit in den Mixer hineingeben, dadurch wird die Petersilie besser verteilt.

Die Brennessel, um die meistens ein großer Bogen gemacht wird, ist eine wertvolles Futter und gleichzeitig Heilpflanze. Den Samen kann man unter die Feinsämereienmischung anbieten. Junge Brennesselblätter, im Mixer zerkleinert und unter das Weichfutter gegeben, werden gerne aufgenommen. Brennesselblätter trocknen oder fertig als Tee kaufen, haben aufgebrüht eine erstaunliche Wirkung gegen Durchfallerkrankungen

Die Salatarten sind in der grünfutterarmen Zeit wichtige Vitaminträger. Prof. Dr. Heupke aus Frankfurt, umriß den Wert vom Salat wie folgt: Er ist arm an Nährstoffen, aber reich an Chlorophyll, Mineralsalzen, Vitaminen, Spurenelementen, sein Eiweiß hat den höchsten biologischen Wert. Der Chicorée, in China als Bleichzichorie gezüchtet, ist im Geschmack leicht bitter, hat aber bei Dauergaben eine heilende Wirkung gegen Leberschwellung. Er wird von vielen Cardueliden besonders gerne gefressen.

Spinat ist reich an Vitaminen und Spurenelementen. Seine hohen Anteile an Kalk, Phosphor und Schwefel machen ihn allein schon wegen dieser drei Stoffe sehr wertvoll in der Mauserzeit. Der Spinat enthält eine halbe Apotheke in sich. Bei Magen und Darmkrankheiten als Heilmittel zu verwenden.

Löwenzahn aus der Familie der Korbblütler ist vom Frühjahr bis in den Sommer zu ernten. Für einige Arten zählen nur die Blütenköpfe im Vorreifestadium, aber auch junge Löwenzahnblätter sind eine Vitaminnahrung. Unter fließendem Wasser abwaschen und mit einer Schere in kleine Stücke schneiden, über die nassen Blätter Traubenzucker und Osspulvitpulver geben und gut vermischen, werden sie von fast allen Arten angenommen.

Vogelmiere ist fast überall zu finden, sie wird von allen Vogelarten gerne genommen. Über ihren Anteil an Provitamine gehen die Meinungen auseinander.

Kreuzkraut blüht ab April und wird von vielen Arten gerne genommen, aber meistens nur die Samenkapseln.

Möhren - Sie vermitteln nicht nur Nährwerte, sondern haben hohe Anteile an Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente. Der hohe Gehalt an Karotin ist die Vorstufe von Vitamin-A. Reich ist auch ihr Gehalt an Vitamin-B. Konzentrierter Möhrensaft hilft gegen Spulwurmbefall.

Gurken haben einen hohen diätetischen Wert und einen sehr hohen Vitamin-C Anteil. Einige Vögel nehmen nur die Schale, andere nehmen auch das Fruchtfleisch.

Topinambur wäre eigentlich eine hervorragende Volierenpflanze, die aber eine Höhe von über zwei Meter erreicht. Die jungen Blätter werden von den Vögeln gerne gefressen. Diese Pflanze gehört zu der Familie der Sonnenblumen. Im Herbst kann man die Knollen, die leicht süßlich schmecken, gut essen. Im Mixer zerkleinert, werden sie genau so gerne wie Möhren genommen. Es ist reich an Vitamin-C und Hydraten.

Copyright: Horst Edelmund (Horst.Edelmund@t-online.de)


Copyright: Horst Edelmund
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