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Die 10 Spechtarten
Artikel geschrieben von Liza Albrecht

Spechte sind mittelgroße oder kleine Vögel. Sie leben hauptsächlich im Wald, aber auch in Gegenden mit einzelnen Bäumen oder Baumgruppen.





Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus im Holz lebenden Insekten und


deren Larven.

Spechte haben eine sehr lange Zunge, mit ihrem Schnabel schlagen sie gegen die Rinde oder das Holz und finden sofort ihre Nahrung. Die Zunge ist zweieinhalb mal so lang wie der Schnabel, klebrig, spitz und vorne mit feinen Widerhaken und Tastorganen versehen.


Wenn der Specht seine Zunge mit Hilfe des Zungenbeins streckt, ist sie so steif, daß er damit die Maden aufspießen kann. Ameisen bleiben daran kleben. Spechte fressen auch Schädlinge in den Bäumen und sind damit nützlich für den Wald. Ihr Schnabel dient auch als Meißel zum Zimmern seiner Nisthöhlen, in denen er schläft und seine Jungen großzieht. Er


legt 4 - 8 weiße Eier jedes Jahr.





Er ist ein Klettervogel, die Schwänze dienen beim Klettern als Stütze. Er kann sich nicht mit den Krallen allein an der Rinde festhalten. Zwei Zehen (2. + 3.) stehen nach vorn, zwei (1. + 4.) stehen nach hinten. Man


spricht von einem Kletterfuß.





Männchen und Weibchen trommeln bei den meisten Spechten, um zu zeigen,


dass das Revier ihnen gehört, sie trommeln auf totem Holz und selbst auf Telegrafenmasten.





Ihr Gefieder ist oft bunt, die Männchen haben einen roten Streifen auf dem Kopf (Scheitel), sie fliegen wellenförmig (außer der Schwarzspecht).





Es gibt 10 verschiedene Arten von Spechten:








1. Der GRÜNSPECHT





Brütet in nicht zu dichten Wäldern, sucht seine Nahrung - hautsächlich Ameisen - am Boden. Im Winter gräbt er sich den Weg in Ameisenhügel. Mit seiner grünen Farbe passt er sich dem Boden an. Seine Federn sind oben grün, am Schwanz grünlichgelb, auf dem Kopf rot und im Gesicht schwarz und weiß.








2. Der GRAUSPECHT





Wohnt in Laub- und Nadelwäldern, Parks, alten Alleen und in der dichten Taiga. Auch er sucht oft seine Nahrung am Boden aber auch in Bäumen, kommt im Winter auch an Vogelhäuser. Er ist kleiner als der Grünspecht, hat einen grauen Kopf, nur die Männchen haben Rot auf dem vorderen Kopf.








3. Der BUNTSPECHT





Ist der meistverbreitete von den Spechten, lebt in Laub- und


Nadelwäldern, Parks und Gärten. Er ist ein größerer Vegetarier als die


anderen, frisst nicht nur Insekten usw. sondern auch Samen und Früchte, z.B. Haselnüsse und Bucheckern, Vorher klemmt er die Früchte, auch Tannenzapfen, in rissiges Holz oder Rinde, ehe er darauf loshämmert um es fressen zu können. Am Rücken hat er zwei große ovale weiße Flecken,


die unteren Schwanzfedern sind rosarot, nur die Männchen haben einen roten Fleck am Hinterkopf.








4. Der BLUTSPECHT





Brütet in Parks, Obst- und Weingärten und Alleen. Sieht dem Buntspecht sehr ähnlich.








5. Der MITTELSPECHT





Lebt hauptsächlich in Eichenwäldern, der Schnabel ist nicht so stark wie bei anderen Spechten und wird mehr zum Stochern als zum Hacken benutzt.


Hat wie der Buntspecht weiße Flecken am Rücken, aber mehr Rot.








6. Der KLEINSPECHT





Ist, wie der Name sagt, der kleinste der in Europa lebenden Spechte. Lebt gern in Wäldern, Parks und Gärten, gern nah dem Wasser, im Winter sogar im Schilf.


Federn sind überwiegend weiß, das Männchen hat einen roten Scheitel.








7. Der WEISSRÜCKENSPECHT





Lebt in Laub- und Mischwäldern, meistens im Bergland, bei uns nur im Bayerischen Wald und in den Alpen. Er findet seine Nahrung auf dem Boden und auf umgestürzten Bäumen. Er ist der Größte der Buntspecht-Arten. Hauptsächlich schwarz-weiß sind seine Federn, unter den Flügeln rosarot,


nur die Männchen haben Rot auf dem Kopf.








8. Der DREIZEHENSPECHT





Sucht seine Nahrung gern am Boden, haut ringförmige Löcher in die


Nadelbäume um an das Harz zu kommen. Federn sind schwarz-weiß und grau, das Männchen hat gelbe Federn auf dem Kopf.








9. Der SCHWARZSPECHT





Ist weitverbreitet, er lebt in Laub- und Nadelwäldern. Er sucht Ameisen und Insekten in Baumstümpfen und hinterläßt dabei riesige Löcher. Der Eingang seiner Nisthöhle ist oval und nicht rund wie bei den anderen Spechten. Er ist der Größte aller in Europa lebenden Spechte.








10. Der WENDEHALS





Lebt in Wäldern, Park und Obstgärten und unterscheidet sich in vielen Sachen von den anderen Spechten: Er ist wie ein Zugvogel weil er immer im September nach Afrika zieht und im April wiederkommt. Er baut keine


Nisthöhlen, klettert kaum an Bäumen hoch, schlägt keine Löcher ins Holz und trommelt wenig. Er ernährt sich von Ameisen, die er hüpfend auf den Wiesen frisst. Seine Federn sind braun und beige und schwarz. Das obere Federkleid sieht aus wie Rinde, sein Schnabel ist kurz, der Schwanz ziemlich lang.


Copyright: Liza Albrecht
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